Rebstockpark Frankfurt - der neue Stadtteil für Investoren, die anderen ein Stück voraus sind.
 

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Der Rebstockpark - Eine gestalterische Idee entfaltet sich

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EIN PRÄMIERTER ENTWURF.

Ein avantgardistisches, ganzheitliches Gestaltungsprinzip mit Freiräumen für architektonische Interpretationen. Der mit dem ersten Preis eines internationalen Wettbewerbs ausgezeichnete Entwurf für den Rebstockpark realisiert und konkretisiert die Überlegungen und Theorien des New Yorker Star-Architekten Peter Eisenman.

In bewusstem Gegensatz zu klassischen städtebaulichen Strukturen basiert dieser Entwurf auf dem Gestaltungsprinzip eines fortlaufenden, fließenden Raums. Der Kern des Gestaltungsprinzips von Peter Eisenman liegt hierbei vor allem in seiner städtebaulichen Dimension. Gebäudestrukturen und Freiräume werden dem Prinzip untergeordnet und auf diese Weise ablesbar miteinander verbunden. Zugleich werden der architektonischen Umsetzung vielfältige Variationsmöglichkeiten eröffnet.

 
Wettbewerbsmodell des Entwurfes für die Gestaltung des Rebstockgeländes Wettbewerbsmodell des Entwurfes für die Gestaltung des Rebstockgeländes
 

PETER EISENMAN

und seine Vision innovativen Städtebaus. Eisenman entwickelte ein räumlich funktionales Modell, das alle Elemente - das heißt Gelände, Topographie, Gebäude, Straßen, Wege, Bepflanzung, Beleuchtung etc. - in allen Dimensionen einem Gestaltungsprinzip unterwirft.

Sein Ziel war eine zeitgenössische Architektursprache, die sich an der Komplexität der modernen Wirklichkeit und ihrer durch die Medien geprägten Wahrnehmung orientiert und dieser Vielschichtigkeit gerecht wird. Zentrales Entwurfselement für den Rebstock ist die Falte - abgeleitet aus dem mathematischen Modell der Katastrophentheorie René Thoms und Gilles Deleuzes' Konzeption der Falte. Das gewohnte orthogonale Ordnungssystem wird durch ein neues, vielfach entfaltetes, nicht rechtwinkliges ersetzt. Das Gelände wird durch zwei kartesianische Rasternetze überlagert bzw. "interpretiert", die sich durch Einpassen in das gegebene Entwurfsgelände auffalten. Die Beziehungen der einzelnen Gebäude untereinander sowie zwischen den Gebäuden und den Freiräumen werden durch diese Faltung vorbestimmt.

 
Das Rebstockgelände und seine Umgebung mit dem Großen und Kleinen Rasternetz Das Rebstockgelände und seine Umgebung mit dem "Großen" und "Kleinen" Raster
 

DIE IDEE VON FALTUNG UND ENTFALTUNG.

Das mehrdimensionale Netz als gestalterisches Grundprinzip. Die Gestaltung des Rebstockgeländes umfasst zum einen die Neuordnung des gesamten Geländes und zum anderen die Strukturierung eines Teilbereichs als Baugebiet.

Um diesen beiden Aufgaben mit unterschiedlicher Maßstäblichkeit gerecht zu werden, wurden zwei voneinander abhängige Netze geschaffen. Das "Kleine Netz" wird über die Grenzen des Baugebietes gespannt. Das "Große Netz" entsteht unter Verdopplung der Amplitude aus der Geometrie des "Kleinen Netzes" und der Fläche des gesamten Geländes (Plangebiet). Zwei Grundgrößen bestimmen den Entwurf: Die Festlegung bezüglich Geschossigkeit und Nutzung sowie die Topographie und die durch die angrenzenden Straßen definierten Ränder des Geländes.

 
Anordnung der zwei Raster Anordnung der zwei Raster
 

Vereinfacht dargestellt, erfolgt die Herleitung des "Kleinen Netzes" in 5 Schritten:

1. Zunächst wird die Grundstücksgrenze des Baugebietes mit einem an der bestehenden Bebauung ausgerichteten Rechteck tangential umschrieben.

2. In Anlehnung an die Zahl 7 aus der Thom'schen Katastrophentheorie wird dieses Rechteck durch 7 horizontale und 7 vertikale Linien in ein aus 6 x 6 Segmenten bestehendes Raster unterteilt.

 
Raster des Kleinen Netzes Raster des Kleinen Netzes
 

3. Die Schnittpunkte des Ausgangsrasters werden auf den Umriss des Baugebietes projiziert. Dadurch entsteht ein verzerrtes Raster als Abbild, wobei jeder Schnittpunkt des Ursprungsrasters seinen Abbildungspunkt im verzerrten Raster hat.

 
Projektion des Rasters auf den Baugebietsumriss Projektion des Rasters auf den Baugebietsumriss
 

4. Im nächsten Schritt werden die beiden Raster in Beziehung gesetzt, indem jeder Punkt durch eine Linie mit seinem Abbild und dieser Bildpunkt wiederum mit dem benachbarten Punkt verbunden wird. Durch diese Verbindungslinien zwischen beiden Rastern entsteht das "kleine Netz" als neue Einheit.

Verbindung der Punkte mit den Bildpunkten Verbindung der Punkte mit den Bildpunkten
 

5. Zur besseren Lesbarkeit werden die Felder noch einmal unterteilt. Diese Trapezverformung wird auf die Grundrissebene rückprojiziert. Auf diese Weise werden die Gebäudegrenzen definiert und im Bebauungsplan festgeschrieben. Zugleich bestimmen die Netzlinien den Verlauf der Erschließungsstraßen und Wege.

Durchgehendes, dreidimensionales Netz als Endergebnis Durchgehendes, dreidimensionales Netz als Endergebnis
 
Die Grundrissstruktur der Gebäude nach der Faltung des kleinen Netzes und der ersten Ausfaltung der Gebäude Die Grundrissstruktur der Gebäude nach der Faltung des kleinen Netzes und der ersten Ausfaltung der Gebäude
 
Verfaltungsprozess der Gebäude Verfaltungsprozess der Gebäude
 
Das fertige städtebauliche Konzept Das fertige städtebauliche Konzept
 
Architekturbeispiel Bürogebäude (Entwürfe Arch. Söder) Architekturbeispiel Bürogebäude (Entwürfe Arch. Söder) Architekturbeispiel Bürogebäude a b (Entwürfe Arch. Söder)
 
Architekturbeispiel Wohngebäude (Arch. Hermann + Hornung) Architekturbeispiel Wohngebäude (Arch. Hermann + Hornung)
 
Architekturbeispiel Wohngebäude (Arch. Baumhardt) Architekturbeispiel Wohngebäude (Arch. Baumhardt)
 
Architekturbeispiel Wohngebäude (Arch. AS&P) Architekturbeispiel Wohngebäude (Arch. AS&P)
 
 
 
Planungsstand: Juli 2003. Änderungen vorbehalten. Ohne Gewähr. Bildrechte: Eisenman Architects © Rebstock Projektgesellschaft mbH 

   
  Programmierung 2003: ROESSLER PR Die Agentur für Kommunikation und Digitales Business
http://www.roesslerpr.de * Frankfurt/Main - Pressearbeit für Immobilien, Architektur und Gebäudemanagement
   

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Planungsstand: Juli 2011. Änderungen vorbehalten. Ohne Gewähr. © Rebstock Projektgesellschaft mbH

Rebstock Projektgesellschaft mbH
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