Rebstockpark Frankfurt - der neue Stadtteil für Menschen, die weiter denken. Und Investoren, die anderen ein Stück voraus sind.
 

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Der Rebstockpark - Herkunft mit Zukunft

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AM REBSTOCK LIESS ES SICH SCHON IM MITTELALTER GUT LEBEN!

Im Jahr 1300 wurde das Hofgut Rebstock - benannt nach der Frankfurter Patrizierfamilie, zu deren Besitz das Gut gehörte - erstmals urkundlich erwähnt.

Später erbte die Familie des Domherrn Wicker Frosch den Rebstock und der Domherr stattete das 1353 von ihm gestiftete Katharinenkloster mit dem Hofgut aus. Immer wieder bedrohten in diesen unsicheren Zeiten Raubritter aus den umliegenden Dörfern das Anwesen. 1501 musste sogar der Papst eingreifen, um das Gut vor seinen habgierigen Nachbarn zu schützen. 1788 wurde dann das Herrenhaus errichtet und - da missgünstige Nachbarn immer wieder ein Auge darauf geworfen hatten - nach und nach wie eine kleine Burg befestigt.  
 
DELAG-Aktie von 19101910 pachtete die Stadt Frankfurt das Hofgut und überließ es der Deutschen Luftschifffahrts AG (DELAG).

DELAG-Aktie von 1910

Denn schon am 31. Juli 1909 hatte für den Rebstock eine neue Ära begonnen.Vignette mit Ansicht der Luftschiffhalle, um 1910

Vignette mit Ansicht der Luftschiffhalle, um 1910 
 

DER REBSTOCK "HEBT AB"!

LZ 127 über dem Flugplatz Rebstock, 1929
LZ 127 über dem Flugplatz Rebstock, 1929 

Am 31. Juli 1909 landete Graf Zeppelin mit seinem Luftschiff "LZ II" zum ersten Mal in Frankfurt.

Graf Zeppelin
Graf Zeppelin

Zehntausende Menschen aus Frankfurt und der Umgebung jubelten so laut, dass Graf Zeppelin die Begrüßungsworte von Oberbürgermeister Adickes nicht verstehen konnte. Noch heute erinnert die Graf-Zeppelin-Gedenkstätte in unmittelbarer Nähe des neu entstandenen Rebstockparks an diese Pionierleistung. Der Rebstock wurde zur Heimat der Flugpioniere. Während der "Fliegerwoche" anlässlich der "Internationalen Luftschifffahrt-Ausstellung" (ILA) im Oktober 1909 traten Piloten zum ersten internationalen Flugwettbewerb an. Am 4. März 1912 eröffnete die Deutsche Luftschifffahrts AG (DELAG) mit der festlichen Ankunft des künftig hier stationierten Zeppelins "Viktoria Louise" den "Luftschiffhafen am Rebstock". Hofgutgebäude und Herrenhaus wurden in Flugplatzgebäude umgebaut und am 16. August 1926 wurde am Rebstock "Frankfurts Flugplatz" eröffnet. Bereits 1928 war er nach Berlin der zweitgrößte Deutschlands. 
 

Heute ehrt der Rebstockpark die kühnen Leistungen der Flugpioniere durch Strassennamen. Beispielsweise Käthchen Paulus, eine der ersten Frauen in der Luft.

Rebstockhof nach dem Umbau zum Flughafen, ca. 1930
Rebstockhof nach dem Umbau zum Flughafen, ca. 1930

Oder August Euler, der 1912 hier eine Flugzeugfabrik errichtete und - nachdem er 1909 den ersten deutschen Flugzeugführerschein erworben hatte - eine Fliegerschule von Weltruf gründete. Außerdem Bruno Poelke, Max Pruss, Oscar Ursinius sowie Lindbergh, die Gebrüder Wright und Colsman. Die Hauptallee von Ost nach West ist Leonardo da Vinci gewidmet, der bereits im 15./16. Jahrhundert Flügelschlagstudien anstellte sowie Vorläufer von Fallschirm und Helikopter konstruierte. Die parallel verlaufende Allee ist nach den Erfindern des Heißluftballons, den Brüdern Montgolfier, benannt.

Flugpioniere vor einer Lufthansa-Maschine, ca. 1930
Flugpioniere vor einer Lufthansa-Maschine, ca. 1930

Die VIKTORIA LOUISE in der Luftschiffhalle
Die "VIKTORIA LOUISE" in der Luftschiffhalle

Fluggäste vor dem Betriebsgebäude
Fluggäste vor dem Betriebsgebäude

Die Schalterhalle mit Fluggästen
Die Schalterhalle mit Fluggästen

Eine Albatros L 73 auf dem Flugplatz Rebstock
Eine Albatros L 73 auf dem Flugplatz Rebstock

 
1936 wurde der Flugplatz zu Gunsten des neu gebauten Rhein-Main-Flughafens geschlossen, die Gebäude wurden während des Krieges zerstört. Ende der 50er Jahre wurde das Rebstockgelände wiederum einer neuen Bestimmung zugeführt. 
 

Seit Anfang der 60er Jahre ist das Rebstockgelände geprägt von Erholung und Freizeit. Im Sommer 1962 wurde der "Volkspark am Rebstock" eröffnet, 1982 folgte dann das "Erlebnisbad".

Mittelpunkt des großen Parks ist der Rebstockweiher, den das Gartenamt damals stolz als Beispiel dafür präsentierte, "dass Kiesgrube nicht nur Verschandelung der Natur bedeuten muss". Durch den Verkauf von 100.000 Kubikmetern Sand und Kies, die aus dem Weiher gewonnen worden waren, wurde die Anlage des Parks mitfinanziert. "Aus einer Mondlandschaft wurde ein Erholungsgebiet" titelte die "Frankfurter Rundschau" im Sommer 1962. 
 
1982 wurde auf dem Gelände das Rebstockbad mit Schwimmhalle und Freibecken eröffnet. Nun werden Erholungspark und das gerade grundlegend modernisierte Erlebnisbad mit ihrem umfassenden Freizeitangebot harmonisch in den neu entstehenden Rebstockpark integriert. Und machen den Rebstock begehrt wie eh und je! 
 

   
  Programmierung 2003: ROESSLER PR Die Agentur für Kommunikation und Digitales Business
http://www.roesslerpr.de * Frankfurt/Main - Pressearbeit für Immobilien, Architektur und Gebäudemanagement
   

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Planungsstand: Juli 2011. Änderungen vorbehalten. Ohne Gewähr. © Rebstock Projektgesellschaft mbH

Rebstock Projektgesellschaft mbH
Geschäftsführer: Michael Knisatschek und Michael Matzerath
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